Fotobuch und das Fotoalbum als Vorgänger
Am Anfang war das Fotografieren mit Kameras, in die ein Film mit sehr begrenzter Aufnahmekapazität, nämlich in der Regel 24 oder 36 Bilder, eingelegt werden mussten. Nachdem der belichtete Film entwickelt war und man die Papierbilder in Händen hatte, wurden diese entweder in ein Fotoalbum gesteckt oder eingeklebt. Daneben schrieb man von Hand kurze Bemerkungen und hoffte, dass im Laufe der Zeit sich die darin untergebrachten Bilder nicht verselbständigten.
Fotobuch - Die Vision eines neuen Printmediums
Nachdem die Digitalkamera das Fotografieren revolutioniert hat und man die Bilder unmittelbar nach der Aufnahme auf einem in die Kamera integrierten kleinen Bildschirm sehen konnte, die Fotokapazität der modernen Speichermedien in den Kameras in die Hunderte gehen, war es nur ein kleiner Schritt, auch die Präsentation der Fotos professioneller zu gestalten. Die Idee des Fotobuches wurde geboren, eines echten Buches, wie man es sonst nur von Verlagen kennt, aber mit den eigenen Bildern und den vom Kunden geschriebenen Texten bedruckt.
Mit einer Digitalkamera aufgenommen werden die Bilder vom Kunden auf seinen PC heruntergeladen oder er scannt bereits auf Papier vorhandene Fotos, die er auf dem Computer in einem Ordner speichert. Anschließend werden die Bilder via Internet oder auf eine CD gebrannt per Post an den Hersteller des Fotobuches geschickt. Noch ist die Qualität der im Fotolabor entwickelten und ins Fotoalbum eingesetzten Bilder besser als die Schärfe der Bilder, die in ein Fotobuch gedruckt wurden, aber Fachleute arbeiten unermüdlich an innovativen Ideen, um die Pixelstärke zu verbessern.
Fotobuch - Die Entstehung
Wenn man sich dazu entschließt, ein Fotobuch als Geschenk oder auch für sich selbst in Auftrag zu geben, sollte man sich die Zeit nehmen, einen Anbieter aus dem Internet auszusuchen. Seriöse Firmen informieren umfassend über Preise und Leistungen, und der Kunde kann sich ohne Druck in aller Ruhe entscheiden.Ist man fündig geworden, so spielt man sich die Software des Anbieter auf den PC. Das ist zwingend nötig, um die Bilder später absenden zu können. Mit diesem Programm ist der Kunde in der Lage, Bilder aufzuspielen, zu bearbeiten und zu betiteln. Auch das Layout der Fotobuches und der Einband wird vom Kunden nach dem Aufspielen und Bearbeiten der Fotos mit dieser Software gestaltet. Fotobücher verschenken wird so zu einer äußerst individuellen Angelegenheit. Auf den Webseiten vieler Anbieter sind auch kreative Ideen zur Gestaltung des Fotobuches zu finden, die gern von den Kunden übernommen werden.
Abschließend hat der Kunde die Möglichkeit, sich das fertige Produkt nochmals am PC anzusehen, bevor er sich über die Zahlungsmodalitäten und die Versandart des Fotobuches entscheidet und die Bestellung abschickt.
